Kisspark soll ab Mai geöffnet werden

Im Bad Kissinger Gewerbegebiet Arnshausen - Reiterswiesen errichtet Frank Sterrmann einen Freizeitpark mit rund 15000 Quadratmetern. Die Heiligenfeld Kliniken sind mit im Boot. Die Eröffnung ist noch im Mai geplant.

Frank Sterrmann sprudelt vor Begeisterung, einer Begeisterung, die ansteckt. Noch im Mai dieses Jahres will er im Gewerbegebiet Arnshausen - Reiterswiesen den Kisspark eröffnen. Einen Freizeitpark mit gut 15 000 Quadratmetern Fläche. Mit den Heiligenfeld Kliniken hat er einen potenten Partner mit im Boot.

Denn bei aller Begeisterung Sterrmanns, die Banken konnte er mit seinem Elan nicht anstecken: "Ich war bei über 20 Banken, und keine hat an meine Idee geglaubt." Anders Dr. Joachim Galuska und Fritz Lang von den Heiligenfeld Kliniken. Einer der Söhne Fritz Langs und Frank Sterrmann sind befreundet, so bekamen Lang und Galuska Kontakt zu den Plänen. "Sie wollen mir helfen, weil das frischen Wind nach Bad Kissingen bringt", sagt Sterrmann.

"Das ist etwas Tolles", bestätigt Fritz Lang. Er und Dr. Galuska halten das Konzept für zukunftsorientiert, "da machen wir mit." Die Heiligenfeld Kliniken werden an Kisspark finanziell beteiligt sein. Und: Als Sicherungsgeber machten sie auf die Banken wohl so viel Eindruck, dass diese sich nicht mehr sperrten.

1,74 Millionen Euro

Ursprünglich hatte Frank Sterrmann mit einer Investition von rund 600000 Euro gerechnet. "Dr. Galuska und Fritz Lang haben gemeint, dass wir da noch einen draufsetzen müssen", sagt Sterrmann. Nun bewegen sich die geschätzten Investitionen um die 1,74 Millionen Euro.

Kartbahn und Kletterfelsen

Entgegen der ursprünglichen Planung wird Paintball im Kisspark nicht mehr die Hauptrolle spielen. Neu in die Planung aufgenommen wurde unter anderem eine Elektro-Kart-Bahn, der Kletterfelsen wächst von zwölf auf 16 Meter Höhe, eine 95 Meter lange Seilbahn kommt hinzu.

Natürlich wird es auch das schon anfangs geplante Turnierfeld für Paintball geben, ebenso die Kulisse einer Westernstadt. "Wir haben schon Anfragen von Teams aus Nürnberg, die bei uns trainieren wollen", sagt Sterrmann. Auch Hotels - nicht nur aus Bad Kissingen - sind an einer Zusammenarbeit interesiert. Sie wollen Arrangements vor allem für Tagungsgäste buchen. "Ich brenne, ich kann nachts nicht schlafen, auch deswegen, weil ich in eine andere Liga aufsteige", begeistert sich Sterrmann.

Er wird neben Dr. Joachim Galuska Geschäftsführer der Kisspark GmbH sein. Als Prokurist ist Fritz Lang mit dabei.

Ehrgeizig ist Frank Sterrmann auch, was den Eröffnungstermin anbelangt. Im Moment sind gerade einmal die Flächen für den Turm und die Gokart-Bahn abgesteckt, auf dem zukünftigen Parkplatz haben die Bagger angefangen, das Gelände aufzuschütten. Dennoch glaubt Sterrmann, bereits im Mai dieses Jahres eröffnen zu können: "Wir wollen die Saison voll mitnehmen."

Allerdings wissen Sterrmann, Galuska und Lang auch, dass der künftige Kisspark nicht nur Freunde hat. So befürchten Anlieger eine Zunahme des Verkehrs.

Kein Verkehrschaos

Diese Bedenken versucht Frank Sterrmann auszuräumen. Er hat sich beim Straßenbauamt erkundigt. Im Schnitt fahren täglich rund 10 000 Autos durch Arnshausen. Der Kisspark-Geschäftsführer rechnet mit lediglich 20 bis 30 Autos, die täglich die Freizeitanlage ansteuern. Denn hier werde alles über Reservierungen laufen. Und die meisten Autos seien erfahrungsgemäß mit mehreren Personen besetzt. "Das wird kein Europapark wie in Rust", Sterrmann, der noch eine öäffentliche Info-Veranstaltung plant. Der Bauausschuss hat die Anlage mit einigen Anmerkungen genehmigt.

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